Diese Frage wird oft gestellt. Insbesondere die Frage: Was ist Digitaldruck eigentlich?
Jeder kennt das klassische Siebdruckverfahren, bei dem die Farbe durch ein Sieb hindurch auf die Frontplatten gebracht wird. Ein Gummirakel drückt die Farbe durch die offenen Bereiche des Siebes auf die Frontplatte oder das Gehäuse – und fertig ist der (einfarbige) Druck. Jede weitere Farbe erfordert ein neues Sieb und der Arbeitsgang wiederholt sich entsprechend der Anzahl der verschieden Farben.
Beim Digitaldruck wird die Farbe nach dem Tintenstrahlprinzip direkt ohne Umwege auf die Frontplatte aufgespritzt. Da dieser Tintenstrahldrucker mehrere Farbkartuschen hat, wird das mehrfarbige Motiv in einem Arbeitsgang gedruckt.
Auch die sonst nötigen Filme und Siebe entfallen dabei natürlich. Das macht den Digitaldruck neben seinen Vorteilen bei mehrfarbigen Motiven auch preislich sehr interessant.
Bei uns kommt seit Januar 2007 hierfür ein Flachbett-Tintenstrahldrucker aus der Schweiz zum Einsatz, der Formate bis zu 1*1 Meter Größe drucken kann.
Leider hat das Digital-System zur Zeit noch einen Nachteil: Es gibt keine weiße Tinte. Schwarze oder dunkle Gehäuse und Frontplatten müssen daher nach wie vor im Siebdruck-Verfahren bedruckt werden.
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